KW 32: Tegel, AfD-Unterstützer und Anwohner geraten aneinander, Danke Berlin, Skater-Bahn im Märkischen Viertel

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Liebe Leser, der Flughafen Tegel beschäftigt nun erneut den Bund. Brandenburg und Berlin wollen ein Machtwort der Regierung, nachdem Verkehrsminister Dobrindt es nicht unerlässt, sich für die Offenhaltung des TXL auszusprechen. Unterdessen trifft man sich hier zur Kisensitzung. Ist an allem eigentlich die FDP schuld? Die sich nun als Partei der Jugend und des Fortschritts verkauft? „Schulränzen statt Aktenkoffer.“ Doch in Sachen Verkehr und Transport scheint die Progressivität ihre Grenzen zu finden. „Tegelretter“. Wir werden sehen. Bis dahin: Viel Spaß beim Lesen!

\ REINICKENDORF AKTUELL /

Nach Dobrindt-Äußerungen: Welche Position vertritt der Bund zum TXL? Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur hat sich in der Vergangenheit mehrfach dafür ausgesprochen, den alten Flughafen auch nach der Eröffnung des BER offen zu halten. Nun drängen Brandenburg und Berlin darauf, dass der Bund klar Stellung zu den Plänen bezieht, die bisher vorsehen, Tegel spätestens sechs Monate nach Eröffnung des neuen Airports zu schließen. tagesspiegel.de

Bis dahin ist jedenfalls Krisenstimmung. Passend dazu gibt es den Krisensitzung – es trifft sich die Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft, das heißt die Länder Brandenburg und Berlin. tagesspiegel.de

Unstimmigkeiten gab es am Sonntagmittag zwischen einem Anwohner und Plakatkleber der AfD. Der 24-Jährige erstattete Anzeige bei der Polizei. Der AfD-Abgeordnete Dieter Neuendorf sowie einer seiner Wahlhelfer hätten ihn beschimpft, fremdenfeindlich beleidigt und volksverhetzend geäußert. Das ließen die Politik-Aktivisten nicht auf sich sitzen und erstatteten ihrerseits Anzeige:  Der Mann hätte angekündigt, ihre Plakate wieder abzureißen und sie bedroht. tagesspiegel.de

Plakataktion „Danke Berlin“.  An mehr als 300 Standorten in Reinickendorf, Pankow und Mitte hängen Plakate mit Fotos von geflüchteten Männern, die sich im Integrationsprojekt „Zwischen Himmel und Erde“ in den Jahren 2016 und 2017 ehrenamtlich eingebracht haben. Die Bilder werden im Rahmen der nun zum zweiten Mal stattfindenden Aktion „Danke Berlin“ aufgehangen. Außerdem haben die teilnehmenden Menschen in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Ehrenamtlichen aus Schule und Nachbarschaft einen neuen Spielplatz im Märkischen Viertel gebaut sowie Klassenräume und Treppenhäuser in mehreren Grundschulen renoviert. berlin.de

Jubilare. Alles Gute Lotte Hoffmann und Margot Fransky, die dieser Tage ihren 100. Geburtstag feiern! Und Glückwunsch zur Eisernen Hochzeit Helga und Hans-Joachim Rosinski!
Wo sind die Wasserbüffel vom Tegeler Fließ? Die stehen in ihren Ställen auf ihrem Spandauer Heimathof. Der verantwortliche Bauer und Eigentümer hat sich aufgrund des Starkregens dazu entschieden, denn die Weidewiesen im Tegeler Fließ führen zu viel Wasser. berlin.de

Krach unter der Brücke. Am Dienstagabend verschätzte sich wohl ein LKW-Fahrer. Gegen 20 Uhr wollte der 41-Jährige mit seinem mit Autos beladenen Schwertransporter unter der S-Bahn-Brücke in der Oranienburger Straße/Ollenhauerstraße hindurchfahren. Sein Führerhaus passet noch unter die Unterführung, die für Fahrzeuge bis maximal vier Meter Höhe zugelassen ist. Doch der vorderste Kleintransporter, den er geladen hatte, kollidierte mit der Brücke. Die Motorhaube des Vito war abgerissen und hatte sich in den Brückenstreben verkeilt. Das Blech des Fahrzeugdachs hatte sich bis zur Hälfte aufgeschoben und der Wagen wurde auf den dahinter geladenen Transporter geschoben. Zudem kam es zu Ölverlust. Die Feuerwehr holte die Motorhaube aus der Brücke und bestreute das ausgelaufene Öl auf der Fahrbahn mit Bindemittel. berlin.de/polizei

Ohne Führerschein und auf Drogen. Schlechte Kombination, besonders, wenn man sich hinter dem Lenkradd eines Mercedes´befindet und durch Reinickendorf brettert. Wenn dann die Polizei kommt kontrollieren will, fühlt man sich vielleicht zu geil für solchen Stress. Ein 26-Jähriger hat sich am Sonntagabend daraufhin eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über mehrere Straßen geliefert. Er musste zu Fuß weiter flüchten, als ihm andere Verkehrsteilnehmer zurück in die Wirklichkeit holten (Wartende Autos an einer roten Ampel. Festgenommen, Blutentnahme. Strafregister dieser kleinen Einlage: Fahrens ohne Fahrerlaubnis, fehlende Haftpflichtversicherungsschutz, gestohlenes Kennzeichen und Urkundenfälschung. berlin.de/polizei

Es wird instand gesetzt. Und zwar die Frohnauer Straße zwischen Am Dominikusteich und Klosterheider Weg (Vollsperrung am 11. August), die Oranienburger Straße von Tessenowstraße bis Wittenauer Straße (Sperrungen in zwei Teilabschnitten zwischen Februar 2018 und August 2018), die Brunowstraße zwischen Buddestraße bis Berliner Straße (Vollsperrung zwischen 18. September und 16. Oktober) und die Straße Im Erpelgrund zwischen Dambockstraße bis Reiherallee (Vollsperrung von 4. September bis 31. Oktober).

\ ZAHL DER WOCHE /

Knapp 12.000 Abonnenten hat die Facebookgruppe „I love Tegel“, in der neuerdings diskutiert wird, ob die Enten im Tegeler See besser mit Salat statt mit Brot gefüttert werden sollten. Der Umwelt zuliebe. tagesspiegel.de

\ STADTLEBEN /

Skater-Bahn im Märkischen Viertel: „Eine Investition, die sich ausgezahlt hat.“ Das findet jedefalls Bezirksstadtrat Tobias Dollasne.  Und das finden wohl auch mindestens noch die Teilnehmer des Scooter Wettbewerbs, der am Wochenende auf der vor vier Jahren eröffnete Skater-Bahn im Herzen des Märkischen Viertels stattfand.  Die Anlage wurde im Rahmen der Initiative „Stadtumbau West“ mit Mitteln des Bezirks Reinickendorf und unter Beteiligung der jungen Leute vor Ort gestaltet. berlin.de

Bilanz zum Tegeler Hafenfest. Drei Perspektiven können auf das diesjährige Fest geworfen werden: Die der Anwohner, die des Bezirksamtes und die des Veranstalters. Anwohner sind enttäuscht über die mangelnde Transparenz und fehlende Mitsprache; das Bezirksamt ist entzückt über den Verlauf des Festes denn die zeitliche Ausweitung habe dazu geführt, die Besucherströme zu entzerren und gleichmäßiger zu verteilen; und Veranstalter  Olaf Schenk bezeichnet das Fest als Erfolg und behält sich vor, wieder zehn Tage zu beantragen. morgenpost.de

Wir wünschen Ihnen trotz der Veranstaltungs-Flaute eine erfüllende Woche. Wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf reinickendorf-journal.de erledigen.

Ein Weiterbetrieb von Tegel wäre abenteuerlich.
Wenig überraschendes Statement Michael Müllers zur TXL-Frage. Allerdings hat er auch angekündigt, das Ergebnis des Volksentscheides ernst zu nehmen.
tagesspiegel.de

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